Schnellender Finger

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Beschreibung der Pathologie

Beim schnellenden Finger, auch Tendovaginitis stenosans oder Ringbandstenose genannt, gleitet die Beugesehne nicht mehr frei durch ihr Führungsband in der Hohlhand. Durch Verdickung von Sehne oder Sehnenscheide bleibt die Sehne hängen und springt dann ruckartig weiter. Typisch sind Schnappen, Schmerzen beim Beugen oder Strecken, ein tastbarer Knoten in der Hohlhand und in fortgeschrittenen Fällen eine Blockade des Fingers.

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Konservative Behandlungsmöglichkeiten

Frühzeitig können Schonung, entzündungshemmende Medikamente, Schienenbehandlung, Handtherapie, Wärme oder Kälte und eine gezielte Kortisoninfiltration in die Sehnenscheide helfen. Bei Diabetes oder rheumatischen Erkrankungen ist die Behandlung der Grunderkrankung ebenfalls wichtig.

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Operative Behandlungsmöglichkeiten

Wenn das Schnappen anhält, Schmerzen bestehen oder der Finger blockiert, kann das A1-Ringband operativ gespalten werden. Dadurch erhält die Beugesehne wieder ausreichend Platz zum Gleiten. Der Eingriff ist meist klein und kann häufig in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

Nachbehandlung

Nach der Ringbandspaltung wird der Finger in der Regel früh bewegt. Wundheilung, Narbenpflege und gegebenenfalls Handtherapie sind wichtig, damit die Sehne gut gleitet. Schwere Belastungen sollten bis zur sicheren Wundheilung vermieden werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Möglich sind Infektion, Bluterguss, Wundheilungsstörung, Narbenempfindlichkeit, Steifigkeit, Nervenreizungen, unvollständige Beschwerdebesserung, erneutes Schnappen und sehr selten eine Beeinträchtigung der Sehnenführung.

Fazit

Möglich sind Infektion, Bluterguss, Wundheilungsstörung, Narbenempfindlichkeit, Steifigkeit, Nervenreizungen, unvollständige Beschwerdebesserung, erneutes Schnappen und sehr selten eine Beeinträchtigung der Sehnenführung.