Beschreibung der Pathologie
Bei einer Handgelenksarthrose ist der Gelenkknorpel zwischen Speiche und Handwurzel oder innerhalb der Handwurzel abgenützt. Häufig entsteht sie nach Brüchen, Bandverletzungen, chronischer Instabilität, entzündlichen Erkrankungen oder langjähriger Fehlbelastung. Beschwerden sind Belastungsschmerz, Schwellung, Kraftverlust, Bewegungseinschränkung und gelegentlich Reibegeräusche oder Blockaden.
Konservative Behandlungsmöglichkeiten
Zu Beginn helfen Handgelenksorthesen, Belastungsanpassung, entzündungshemmende Medikamente, Wärme- oder Kälteanwendungen, Handtherapie, ergonomische Hilfsmittel und gegebenenfalls Infiltrationen. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die vorhandene Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten.
Operative Behandlungsmöglichkeiten
Je nach Arthrosemuster kommen arthroskopische Gelenkreinigung, Denervation zur Schmerzreduktion, Teilversteifungen, Entfernung der ersten Handwurzelreihe oder eine vollständige Handgelenksversteifung infrage. In ausgewählten Fällen kann auch ein künstlicher Gelenkersatz diskutiert werden.
Nachbehandlung
Die Nachbehandlung richtet sich nach dem Verfahren. Nach kleineren Eingriffen beginnt die Bewegung häufig früher. Nach Teil- oder Vollversteifungen ist eine längere Ruhigstellung erforderlich, bis die Knochenheilung ausreichend fortgeschritten ist. Handtherapie unterstützt Kraft, Beweglichkeit und Alltagsfunktion.
Risiken und Nebenwirkungen
Möglich sind Infektion, Wundheilungsstörung, Schwellung, Steifigkeit, Kraftminderung, Restschmerzen, verzögerte Knochenheilung, Implantatbeschwerden, Nervenreizungen und Belastungsbeschwerden an benachbarten Gelenken.
Fazit
Möglich sind Infektion, Wundheilungsstörung, Schwellung, Steifigkeit, Kraftminderung, Restschmerzen, verzögerte Knochenheilung, Implantatbeschwerden, Nervenreizungen und Belastungsbeschwerden an benachbarten Gelenken.