TMT II-III Arthrose

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Beschreibung der Pathologie

Die TMT-II- und TMT-III-Gelenke liegen im mittleren Anteil des Mittelfußes und sind natürlicherweise nur wenig beweglich. Eine Arthrose in diesem Bereich verursacht häufig belastungsabhängige Schmerzen am Fußrücken oder im Mittelfuß, Anlaufschmerzen, Schwellung und Druckbeschwerden im Schuh. Ursachen können frühere Lisfranc-Verletzungen, Fehlbelastungen, Spreizfuß, entzündliche Erkrankungen oder altersbedingter Verschleiß sein.

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Konservative Behandlungsmöglichkeiten

Häufig helfen feste Sohlen, Abrollzurichtungen, individuell angepasste Einlagen, Schuhmodifikationen, Physiotherapie, Gewichtsreduktion bei Überlastung, entzündungshemmende Medikamente und gezielte Gelenksinfiltrationen. Da diese Gelenke wenig Bewegung haben, kann bereits eine gute Stabilisierung im Schuh eine deutliche Besserung bringen.

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Operative Behandlungsmöglichkeiten

Bei anhaltenden Beschwerden kann eine Arthrodese der betroffenen TMT-II- und/oder TMT-III-Gelenke durchgeführt werden. Dabei werden die schmerzhaften Gelenkflächen entfernt und die Knochen in günstiger Stellung mit Schrauben, Platten oder Klammern stabilisiert. Ziel ist ein schmerzärmerer, belastbarer Mittelfuß.

Nachbehandlung

Nach der Operation ist meist eine mehrwöchige Entlastung oder Teilbelastung notwendig. Die knöcherne Heilung wird durch regelmäßige Röntgenkontrollen überprüft. Nach ausreichender Durchbauung erfolgt der schrittweise Übergang zu normalem Schuhwerk, oft mit Einlagenversorgung.

Risiken und Nebenwirkungen

Zu den möglichen Risiken zählen Infektion, Wundheilungsstörung, verzögerte Knochenheilung, Pseudarthrose, Implantatreizung, anhaltende Schwellung, Gefühlsstörungen und Belastungsbeschwerden an benachbarten Gelenken.

Fazit

Die TMT-II-III-Arthrose ist eine häufige Ursache von Mittelfußschmerzen. Konservative Maßnahmen können lange hilfreich sein. Bei fortgeschrittener Arthrose ist die Versteifung dieser wenig beweglichen Gelenke eine bewährte Möglichkeit zur Schmerzreduktion.